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Version vom 24. Februar 2014, 22:31 Uhr
ERSTE LIEBE
von Samuel Beckett
eine krachmusikalische Lesespeisung mit Leopold von Verschuer und Bo Wiget
seit Becketts 100. Geburtstag 100 Jahre lang an 100 verschiedenen Orten
NÄCHSTER TERMIN: Dienstag 15. April 2013: Literaturhaus Hamburg
Jedes Jahr zu Samuel Becketts Geburtstag liest Leopold von Verschuer (Übersetzer, Sprachkünstler und Regisseur) dessen frühe Erzählung „Erste Liebe“ vor, und Bo Wiget (Cellist, Komponist und Improvisator) grummelt, grölt und musiziert dazu. Dabei kochen sie für sich und ihre Zuhörer keinen Irish Stew. Oder schmieren ein Butterbrot. Oder entrollen einen Rollmops. Oder fasten.
In dieser grotesk tragikomischen Geschichte berichtet ein liebesunwilliger, vaterfixierter, obdachloser Eigenbrötler von seiner „ersten Liebe“.
2006, Lesung nr. 101: Theater am Neumarkt Zürich (suppenlos).
2007, Lesung nr 102: Wohnung der Autorin Kathrin Röggla in Berlin-Neukölln (1. Suppe: Irish Stew für 16 Hörer).
2008, Lesung nr. 103: Institut Français de Berlin, Grand Salon (2. Suppe, „Beckett und Bocuse“: Irish Stew nach dem Rezept von Paul Bocuse für 70 hörende Esser; Erika Tophoven, die Witwe des Beckett-Übersetzers Elmar Tophoven wies uns vorab schriftlich eigens darauf hin, dass Beckett in seinen „German diaries“ schrieb: „Eintopf pfui!“.)
2009, Lesung nr. 104: Weinhandlung Nix Wie Wein, Berlin-Prenzlauer Berg (3. Suppe, Irish Stew für 18 Hörer inkl. viel Wein und etwas Whisky).
2010, Lesung nr. 105: Staatstheater Kassel, Theater im Fridericianum (4. Suppe, Irish Stew für 39 Hörer).
2011, Lesung nr. 106: Theater Schleswig, Foyer (Butterbrot mit Schnittlauch für 21 Hörer).
2012, Lesung nr. 107: Studiobühneköln, Probebühne und Innenhof (Rollmops für alle)
2013, Lesung nr. 108: Theater Aufbau Kreuzberg (5. Suppe, Irish Stew für 52 Hörer)
2014, Lesung nr. 109: Literaturhaus Hamburg
2015, Lesung nr. 110: Literaturhaus Wien
2016, Lesung nr. 111: ...
Die Aufführungsrechte ausschließlich für eine Lesung sind anzufragen bei: Suhrkamp Theater & Medien . Lindenstrasse 29-35 . 60325 Frankfurt am Main Verträge für Lesungen: Alexandra Murphy: Tel. 069 / 75601-708, E-mail: [email protected].
Samuel Beckett (* am Karfreitag 13. April 1906 in Dublin; † 1989 in Paris), irischer Schriftsteller, ab 1937 in Frankreich lebend, ist einer der bedeutendsten Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts und wurde 1969 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Entgegen dem Gerücht, er habe sein Geburtsdatum manipuliert und selbst auf den 13. April verlegt, den Karfreitag als Symbol für das Leid, kam Beckett tatsächlich an diesem Tag zur Welt. Die Erzählung Erste Liebe schrieb er 1945, erstmals wurde sie 1970 veröffentlicht.
Leopold von Verschuer (* 1961 in Brüssel) widmet sich den sprachlichen Grenzgängern. Mit den Autoren Valère Novarina, Alvaro García de Zúñiga und Kathrin Röggla verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit als Übersetzer, Schauspieler und Regisseur im frankogermanischen Raum, zuletzt als Regisseur am Theater Freiburg, beim Internationales Posiefestival 2008 u. 2010 in der Akademie der Künste Berlin, dem internationalen Festival Spielart 2009 in München, dem Staatstheater Kassel 2009 und 2011, dem Deutschen Theater Berlin zu den Autorentheatertagen 2011, beim Bayerischen Rundfunk und Deutschlandradio (Hörspiele des Monats in 2009 u. 2011), als Übersetzer und Koautor im Verlag Matthes & Seitz Berlin. Oder, wie Theater Heute 2002 schrieb: „Theater hat daraus nur einer gemacht. Er heißt Leopold von Verschuer.“
Bo Wiget (* 1971 in Wattwil) spielt Cello & Elektronik, betreibt Komposition, Performance, Tanz, Theater und Regie. Letzteres u.a. am Theater am Neumarkt Zürich, Schauspielhaus Zürich, der Staatsoper Berlin und der Volksbühne Berlin. Er wirkte als Musiker und Performer mit bei Meg Stuarts Improvisationsprojekt "Auf den Tisch", macht CD-, Kunst- und Filmproduktionen und gewann zuletzt 2 mal den 2. Preis in der Sparte Musikvideo bei den 53. und 54. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen. „Ein Glücksfall für die Theatermusik.“ (Dietrich Diederichsen)
Leopold von Verschuer & Bo Wiget realisieren neben Ihrer Theaterzusammenarbeit Hörspiele für den Bayerischen Rundfunk und das Deutschlandradio, wurden 2 Mal ‚Hörspiel des Monats’ und 2011 mit „Publikumsberatung“ von Kathrin Röggla zu den ARD-Hörspieltagen eingeladen. 2010 inszenierten sie für das Internationale Poesiefestival den Gedichtzyklus „Dunckler Enthusiasmo“ von Pier Paolo Pasolini in der Berliner Akademie der Künste.